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Versenkbare Rasensprenger: Von der Planung bis zum Kauf

Versenkbare Rasensprenger sind die ideale Wahl für jeden, der es leid ist den Rasen händisch zu bewässern und auch den Anblick des wirren Gartenschlauchs satt ist. Die Rasensprenger fahren erst aus der Erde heraus, wenn das Wasser aufgedreht wird. Die feste Installation ermöglicht auch den Einsatz von Bewässerungssteuerungen. Doch was gibt es eigentlich beim Kauf von versenkbaren Rasensprengern zu beachten und welcher Versenkregner ist der Richtige für die eigene Rasenfläche?
Versenkbare Rasensprenger Kaufratgeber

 

Versenkbare Rasensprenger Test: Individuelles Komplettset zusammenstellen

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Form der zu bewässernden Fläche:

 

Welcher Rasensprenger eignet sich für welche Form?

Es gibt unterschiedliche Arten von Versenkregnern. Dabei werden auch unterschiedliche Flächenformen abgedeckt. Es gibt unter den unterschiedlichen Versionen selbstverständlich auch Vor- und Nachteile.

 

Kreisförmige Rasenfläche

Eine kreisförmige Ausbringung haben Kreisregner und Sprühregner. Wer einen bestimmten größeren Sektor zwischen 20° und 360° abdecken will, wird mit einem Impulsregner größten Erfolg erzielen.

Impulsregner haben einen Schwinghebel, welcher den Strahl alle Hundertstel Sekunde unterbricht. Sie sind insbesondere aus der Landwirtschaft bekannt.

Zu beachten ist, dass Kreisregner und Impulsregner oft mittlere bis große Flächen abdecken. Wer hingegen nur den Vorgarten bewässern möchte, wird mit einem Sprühregner vollkommen zufrieden sein. Das Wasser wird zerstäubt und auf einfachste Weise breit ausgebracht.

 

Rechteckige Rasenfläche

Für rechteckige Rasenflächen eignen sich Viereckregner besonders gut. Sie bestehen aus einer Vielzahl von Düsen, welche bis zu 180° von der einen Seite zur anderen schwenken. Hochwertige Modelle lassen nicht nur die Sprengbreite und -länge einstellen, sondern auch die Schwenkbewegung einschränken, sodass man den Viereckregner auch an der Rasenkante (z.B. von der Hausfassade aus) installieren kann.

Kleine rechteckige Rasenflächen werden auch häufig mit Sprühregnern versorgt. Die jedoch kreisförmige Ausbringung sorgt für Verluste an den Kantenmitten. Dort sprüht das Wasser über die Rasenkante hinweg.

 

Verwinkelte Rasenfläche

Bei verwinkelten Rasenflächen gibt es zwei Lösungen, wie man den Rasen bewässern kann. Zum einen kann man einen versenkbaren Rasensprenger wählen, der eine hohe Reichweite hat, jedoch auch die Bereiche, um den Rasen herum abdeckt.

Das ist solange kein Problem, wenn die Fläche über den Rasen hinaus aus Beeten o.ä. besteht. Wer hingegen eine verwinkelte Rasenfläche hat, die nicht von Beeten umrandet ist und keinesfalls Wasser außerhalb der Fläche landen soll, sollte eine Lösung mit mehreren Rasensprengern wählen. So lässt sich der Sprengbereich präziser eingrenzen.

 

Wie funktioniert ein versenkbarer Rasensprenger?

Versenkbare Rasensprenger fahren aus der unterirdischen Fassung heraus, sobald der Wasserdruck den Sprinkler herausdrückt. Derselbe Druck dient der Bewässerung. Es wird kein Stromanschluss, Akku o.ä. benötigt. Versenkbare Rasensprenger gibt es meist als Sprühregner, Viereckregner oder Kreisregner.

 

An welcher Position baut man Versenkregner ein?

Häufig werden Versenkregner an der Rasenkante verbaut. Der Grund ist, dass ein mittiges Verbauen die Nutzung der Rasenfläche einschränken kann. Auch will man Belastungen auf die versenkten Regner vermindern. (z.B. spielende Kinder, welche regelmäßig Ballspiele spielen)

Aber auch die Rutsch- und Stolpergefahr kann erhöht sein. Nichtsdestotrotz ist aus reinem Bewässerungsaspekt das mittige Verbauen besser. Die meisten günstigen Versenkregner verteilen das Wasser nämlich kreisförmig, um den versenkbaren Rasensprenger herum.

Wer einen Rasensprenger an der Kante anbringen möchte, sollte auf genügend Einstellmöglichkeiten für den Sprengbereich achten. So kann man bspw. den Gardena Viereckregner als Versenkregner so einstellen, dass die Schwenkbewegung ab einem bestimmten Grad wieder in die andere Richtung zurückkehrt.

Der Gardena OS 140 erlaubt es die Sprengbreite, Sprengweite und natürlich die Schwenkbewegung an sich zu regulieren. Bis zu 140 m² können mit diesem versenkbarem Viereckregner bewässert werden.

 

Wie baut man versenkbare Rasensprenger ein?

Schritt 1: Planung der Rasensprenger

Die Rasensprenger müssen den gesamten Rasen bis zum Rand bewässern können. Angaben der Hersteller bzgl. Reichweite sollte höher sein als die eigentliche Fläche.

Aber auch die Position der unterirdischen Rohre sollten gut überlegt werden. Versenkbare Rasensprenger ohne einstellbaren Sektor, müssen mittig auf der Rasenfläche platziert werden.

Ein selbstgezeichneter Plan mit vorheriger Ausmessung der Fläche reicht vollkommen aus.

 

Schritt 2: Abtragen der Grassode

Nun sticht man zunächst die Bahnen senkrecht für die Verlegerohre in den Rasen ein. Unterteilt man die abgestochene Bahn in rechteckige Stücke, fällt das spätere Abtragen der Grassode leichter.

Der Spaten wird vorsichtig unter den Rasen geschoben, sodass das Stück abgetragen werden kann. Man legt es idealerweise direkt neben das Loch, um später die Rasenstücke den alten Positionen zuordnen zu können.

 

Schritt 3: Vertiefung ausgraben & verlegen

Da man jetzt die Bahnen gut sichtbar vor sich hat, kann man mit dem Ausgraben beginnen. Man sollte stets beachten, dass spätere Rasenarbeiten ohne Beschädigung der Rohre erfolgen müssen.

Es hat sich bewährt die Verlegerohre etwa 20 cm tief in die Erde einzubetten. Zur Sicherheit schüttet man Schutt über das Rohr, um Beschädigungen durch Werkzeuge zu vermeiden.

Die Tiefe ist jedoch auch wichtig für den Frostschutz. Zwar bieten viele Hersteller Ventile zur Entwässerung an, aber Vorsorge ist bekanntlich immer besser als Nachsorge.

 

Schritt 4: Sprengweite testen

Sobald die Rohre verlegt sind, der versenkbare Rasensprenger angeschlossen ist und auch die Wasserzufuhr gesichert ist, startet man einen Testlauf. Jetzt hat man noch die Möglichkeit den Sprengbereich anzupassen.

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Erst nach einem erfolgreichen Test, beginnt man den offenen Rasen wieder zu schließen.

 

Schritt 5: Rohre verlegen und Rasen schließen

Wie bereits erwähnt hat es sich bewährt Bauschutt, Kies oder anderes Gestein schützend über die Rohre zu schütten. Danach schüttet man die ausgehobene Erde nach und drückt die Grassode wieder an.

Um sich zu regenerieren und neu zu verwurzeln, benötigt der Rasen genügend Wasser. Die erste Bewässerung mit dem neuen Rasensprenger steht an.

 

Die Grassode sollte möglichst am gleichen Tag wieder am alten Platz sein. Lose Teile des Rasens trocknen schnell aus und sterben ab. Idealerweise plant man an einem Tag alle Arbeiten zu beenden. Wer mehrere Rasensprenger verbauen möchte, sollte dies lieber auf mehrere Tage verlegen und nacheinander die jeweiligen Bahnen ausstechen statt alle auf einmal.

 

Wie viel Wasser verbrauchen Versenkregner?

Gewöhnlich verbrauchen Versenkregner pro 100 m² zwischen 750 und 1000 Liter pro Stunde. Mit höherem Wasserdruck erhöht sich auch die Durchflussgeschwindigkeit. Versenkbare Rasensprenger verbrauchen nicht mehr Wasser als gewöhnliche Rasensprenger.

 

Kann man versenkbare Rasensprenger automatisch steuern?

Auch Versenkregner kann man automatisch abhängig von der Uhrzeit, dem Wetter oder durch einen Bodenfeuchtesensor steuern. Der Bewässerungscomputer wird zwischen Wasserhahn und Gartenschlauch geschaltet.

Unsere Empfehlung: Gardena Flex

Beim Gardena Flex kann man die Startzeit festlegen, die Bewässerungsdauer einstellen und das Bewässerungsintervall wählen. Optional kann ein passender Feuchtigkeitssensor* angeschlossen werden. Auch eine manuelle Bewässerung mit einem Timer zu jeder Zeit ist möglich.

Insbesondere die Benutzerfreundlichkeit und der günstige Preis überzeugen. Wer ohnehin überlegt versenkbare Rasensprenger zu verbauen, wird die Vorteile des Gardena Flex Geräts genießen.

 

Vorteile von versenkbaren Rasensprengern

Versenkregner sparen Arbeit & Zeit

Gartenschlauch ausrollen, Rasensprenger aus der Garage holen, alles anschließen und neu ausrichten: So sieht in etwa der Ablauf aus zum Anfang des Sprengens. Und das nervigste kommt erst zum Schluss: Der Schlauch muss nach dem Rasensprengen auch wieder aufgerollt werden und alles wieder an seinen alten Platz gebracht werden.

Versenkbare Rasensprenger hingegen sind direkt einsatzbereit und präzise eingestellt, sodass kein Fleck auf dem Rasen ausgelassen wird.

 

Ästhetik der Rasenfläche

Ein wirrer Schlauch ist nicht nur eine Stolpergefahr, sondern sieht auch weitaus nicht so gut aus wie ein paar Versenkregner. Wer viel Wert auf ein schönes Aussehen des Gartens legt, wird die versenkbaren Rasensprinkler nicht mehr missen wollen.

 

Schutz vor Diebstahl und Vandalismus

Ist man mal etwas in Eile kann es passieren, dass der Rasensprenger inklusive Gartenschlauch offen sichtbar liegen bleibt. Das lädt zum Diebstahl förmlich ein.

Aber auch in Vorgärten, die von der Straße aus gut sichtbar sind, haben sich versenkbare Rasensprenger bewährt.

Firmen und öffentliche Einrichtungen sollten ohnehin zur nahezu „unsichtbaren“ Alternative greifen.

 

Bewässerung automatisierbar

Bei nicht fest verbauten Rasensprengern ist es schwierig die Bewässerung zu automatisieren. Da Rasenflächen ohnehin die Bewässerung bei Nacht bzw. am sehr frühen Morgen guttut, ist es sinnvoll eine Zeitschaltuhr zu nutzen.

Mit nicht fest verbauten Geräten kann man sich nie zu 100% sicher sein, dass der Rasensprenger stets richtig ausgerichtet ist und auf dem alten Platz. Versenkregner sind in der Hinsicht zuverlässiger.

 

Nachteile von versenkbaren Rasensprengern

Rasensprenger nicht für Beete nutzbar

Mobile Rasensprenger, welche nicht fest verbaut sind, kann man universell nutzen. Man kann ihn zunächst für den Rasen nutzen, um dann direkt mit dem Beet fortzufahren. Auch ist die Positionierung auf einem Stativ zur höheren Bewässerung möglich.

Diese Vorteile bieten nur nicht fest verbaute Regner. Wir empfehlen versenkbare Rasensprenger zwischen Beet und Rasenfläche an der Rasenkante zu platzieren. So kann man den Sprengbereich bei Bedarf auf das Beet umschwenken.

 

Rutsch- und Stolpergefahr

Bei unüberlegter Positionierung und falschem Einbau können versenkbare Rasensprenger schnell zur Rutsch- und Stolperfalle werden. Man sollte stets darauf achten, dass der Rasensprenger bündig mit der Erde abschließt.

Auch kann die Kunststoffoberfläche im Kontrast zum Rasen als rutschig wahrgenommen werden. Eine geriffelte Oberfläche mindert die Rutschgefahr.

 

Fazit: Versenkregner mit Glücksgefühlen pur

Wer gerne Projekte plant, durchführt und lange Spaß an den Vorteilen haben will, wird mit versenkbaren Regnern definitiv nichts falschmachen! Stets ist jedoch eine genaue Planung notwendig, bei der man auf die Reichweiten und Sprengbereiche achtet. Ist man einmal fertig mit dem Projekt, verspürt man immer wieder ein Glückgefühl, wenn die Rasensprenger eigenständig aus der Erde aufsteigen.

 

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